• Tanzen am schönsten Tag des Lebens – so gelingt Ihr perfekter Hochzeitstanz

  • Das „Ja!“-Wort ist gesprochen, die Ringe sind getauscht, die Eheurkunden unterschrieben – der formale Part Ihrer Hochzeit liegt hinter Ihnen. Nun wollen Sie feiern und tanzen! Ob in großer Runde oder im kleinen Kreis, der Hochzeitstanz gilt vielen als Höhepunkt am schönsten Tag des Lebens!

    Doch wenn es dann ans Eingemachte geht, stellen sich einige Fragen. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Schritt aufs Parkett? Tanzt eigentlich nur das Brautpaar? Vor allem aber: muss es der klassische Walzer sein oder gehen auch andere Tänze? Hier finden Sie alle Informationen für einen beschwingten Tanz in die Ehe!

  • Das richtige Timing oder wann eröffnen Sie den Tanz?

    Strenge Regeln gibt es dafür nicht, wohl aber einige Grundsätze, die traditionell überliefert sind. So gilt der Hochzeitstanz als „Eröffnung der Party“, vor Ihnen als Brautpaar wird sich kaum ein anderer Gast auf die Tanzfläche wagen. Das wäre unhöflich.

    Wann Sie den Startschuss geben, können Sie vom Zeitpunkt der Trauung abhängig machen. Heiraten Sie „nur“ standesamtlich am Vormittag und schließen die Feier gleich an, können Sie den Hochzeitstanz zum Beispiel schon am Nachmittag zeigen. Wenn Kaffee und Kuchen abgeräumt sind, bleibt noch Zeit bis zum Abendessen. Wenn Sie mögen, legen Sie doch dann gleich los, so kommt schon vor dem Dinner Partylaune auf!

    Wenn Sie standesamtlich und kirchlich heiraten, möchten Sie den Hochzeitstanz wahrscheinlich am Abend steigen lassen. Ein idealer Zeitpunkt ist nach dem Abendessen und den Reden der Trauzeugen. Mit dem Gang auf das Parkett vermitteln Sie der Festgesellschaft, dass der ausgelassene Teil beginnt. Ab jetzt ist Party angesagt! Deshalb sollten auch nach dem Eröffnungstanz keine weiteren Programmpunkte (Reden, Diashows etc.) geboten sein, die die aufkommende Stimmung wieder drosseln könnten.

  • Wer mit wem – so läuft der Hochzeitstanz ab

    Lassen Sie sich von den Trauzeugen oder auch vom DJ beziehungsweise der Band unterstützen. So kann zum Beispiel der DJ den Hochzeitstanz ansagen, damit sich die Gäste um die Tanzfläche versammeln. Sobald „Ihr“ Lied anfängt, gehört das Parkett Ihnen.

    Wie Sie den Tanz gestalten, das hängt auch von Ihren Eltern und Schwiegereltern ab. Tanzen diese gern? Die klassisch-deutsche Variante sieht vor, dass erst das Brautpaar tanzt, dann Braut und Bräutigam mit der eigenen Mutter/dem Vater und schließlich mit Schwiegermutter/Schwiegervater. Danach ist die Fläche frei für alle!

    Nach der englischen Variante wird nach dem Tanz der Brautleute erst mit „ihren“ Eltern und dann mit „seinen“ getanzt. Typisch amerikanisch wäre es dagegen, wenn erst die Braut mit ihrem Vater tanzt. Dann holt sie sich ihrem frischgebackenen Ehemann und danach schon kommen alle Gäste auf die Fläche. Brautmutter und die Schwiegerleute bekommen also keine Extra-Runde.

    Was für Sie das Richtige ist, können nur Sie entscheiden. Heute ist es auch kein Fauxpas mehr, gleich nach Ihrem Ehrentanz alle Gäste auf die Fläche zu bitten. Dazu legt der DJ am besten ein Lied auf, das so richtig zum Mittanzen animiert!

  • Welcher Tanz passt zu uns?

    Ganz einfach: der, den Sie am liebsten tanzen! Der klassische Walzer – sei es nun der Wiener oder der langsame (english waltz) – gilt vielen als „der“ Hochzeitstanz schlechthin. Sie sind in Ihrer Wahl aber frei und sollten sich drei Fragen stellen: Auf welches Lied möchten wir den Eröffnungstanz tanzen? Bei welchem Tanz gefallen uns die Bewegungen und der Stil am besten? Welchen Tanz können wir bereits beziehungsweise welchen möchten wir gerne lernen?

    Beim Walzer ist die Schrittfolge ist recht simpel. Es gibt viele Tanzkurse, die sich auf den klassischen Standardtanz spezialisiert haben. Sie sehen sich nicht als „geborenen Tänzer“, möchten aber die romantische Tradition des „Brautwalzers“ pflegen? Kein Problem, holen Sie sich in ein paar Tanzstunden Tipps von den Profis!

    Sie lieben spanisch angehauchte Klänge? Dann möchten Sie sich vielleicht für eine Rumba entscheiden. Jeder Lateintänzer wird Ihnen bestätigen: Das ist der wahre Tanz der Liebe! Einige Pop-Songs eignen sich für die Rumba, so dass Sie Ihrem Hochzeitstanz einen modernen und individuellen Look geben können.

  • Sie sind richtige Tanzmäuse und wollen ausgelassen Party machen? Wählen Sie einen Discofox. Dieser punktet mit schnellen Schrittfolgen und vielen Drehungen. Der Discofox ist leicht zu lernen, passt gut zu den verschiedensten Partyhits und lädt jeden zum Mittanzen ein!

    … oder Sie machen es ganz anders: Überraschen Sie Ihre Gäste mit einer kleinen Show! Dazu stellen Sie sich ein Medley aus verschiedenen Songs zusammen. So können Sie mit einem klassischen Walzer starten und dann – auf Ihre ganz eigene Weise – witzige oder berühmte Tänze zum Besten geben. Vielleicht weihen Sie ausgesuchte Gäste ein, die mitmachen und nach und nach die gesamte Festgesellschaft in einen Gruppentanz einbeziehen? Dazu müssten Sie Songs auswählen und zusammenschneiden. Wir unterstützen Sie dabei gern!

  • Und welches Lied passt zu unserem Hochzeitstanz?

    Sobald Sie Timing und Ablauf festgelegt haben, kommt die wichtigste Entscheidung: Ihr Hochzeitslied! Überlegen Sie: Welchen Song hören Sie beide gern? Mit welchem verbinden Sie gemeinsame Erinnerungen, etwa an Ihr Kennenlernen oder einen besonders schönen Urlaub? Welchen können Sie schon fast auswendig mitsingen?

    Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was Ihnen gefällt. Es ist Ihr großer Tag. Wenn es zu viele – oder zu wenige – passende Lieder gibt, haben wir eine Idee. Schauen Sie sich in unserer Playlist um. Wir haben die absoluten Favoriten für Sie zusammengestellt:

  • Das „Drum und Dran“ – von den Brautschuhen bis zur „Tanzbarkeit“ des Kleides

    Hätte Aschenputtel gewusst, was für elegante und dabei bequeme Brautschuhe es heute gibt, sie hätte wohl nie ihr Pantöffelchen vor dem Schloss liegen gelassen! Unser Tipp: sehen Sie sich die Angebote der auf Tanzschuhe spezialisierten Geschäfte an. Es gibt viele Modelle in weiß oder creme. Weil diese für das Tanzen gemacht sind, bieten sie weiche Sohlen und hohen Tragekomfort (streng genommen sind es ja Sportschuhe). Wahrscheinlich werden Sie sich darin den ganzen Tag lang wohler fühlen als in Schuhwerk, das „nur“ schön aussieht, aber Fußfreundlichkeit vermissen lässt.

  • Und nun noch zum Kleid: der Bräutigam darf es vorher nicht sehen, also werden Sie kaum Gelegenheit haben, es zu Hause „einzutragen“. Achten Sie daher schon bei Auswahl und Anprobe darauf, welche Bewegungsfreiheit Sie in dem Kleid haben, prüfen Sie, wie es sitzt, wenn Sie ein paar schnelle Bewegungen gemacht haben. Sie müssen sich wohl fühlen. Das Kleid ist nicht nur dazu da, auf gestellten Fotos gut auszusehen!

  • So lernen Sie Ihren Hochzeitstanz schnell und effektiv

    In Zeiten des Smartphones werden Ihre Gäste filmen wollen. Alle Augen werden auf Sie gerichtet sein – wohlwollende Augen. Vielleicht sind Sie dann ein bisschen aufgeregt. Ganz sicher werden Sie sich immer an Ihren Hochzeitstanz erinnern. Sparen Sie nicht an diesem großen Moment! Wenn Sie sieben bis fünf Wochen vor dem großen Tag mit Privatunterricht beginnen, kann der Trainer mit Ihnen den perfekten Hochzeitstanz einüben. Das lässt Ihnen genug Zeit, Sicherheit zu gewinnen und den Tanz nicht nur „abzuleisten“, sondern auch selbst zu genießen. Am besten, Sie vereinbaren rechtzeitig einen Termin für private Tanzstunden!

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